Presse

Wiener Staatsoper

Der neue Merker 06.2018, Helene Habermann

Pavel Baleff war sehr gefordert und erledigte problemlos und sehr animierend diesen Abend. Eine schöne Homogenität war mit der Bühne zu vermerken, den Sängern stand er in schwierigen Phasen mit sicherer Hand bei. Dirigieren ist nicht nur Kunst, es ist auch, fast wie bei einem Chirurgen, Kunsthandwerk.

Oper Zürich

Der Landbote, Winterthur, 05.05.2017

Ravel, „L‘heure espagnole“ et „L‘enfant et les sortileges“
Ein brillantes Spektakel
Grossen Anteil am Premierenerfolg der von Pavel Baleff am Dirigentenpult geleiteten Produktion hat das Musikkollegium, das auch mit leicht reduzierter Instrumentation für atmosphärischen Zauber und spielerische rhythmische Energie sorgt. Im ersten Teil des Abends mit Ravels kleiner Opera buffa «L‘heure espagnole» ist es als Partner zumal mit seinen Bläsern und den Schlagzeug- und Geräuscheffekten der musikalische Motor der szenischen Miniaturen.

„Siegfried“ in Sofia

„Opernglas“ – 07/08.2012 – S. Barnstorf

„Das Orchester der Oper Sofia ging unter der Leitung von Pavel Baleff hoch konzentriert und motiviert zu Werke. Ein Wagner wie in Urgestalt:da flirrten die Streicher, es summte und brauste mit behänder und präziser Leichtigkeit, die Schmiedelieder polterten in klirrender Helligkeit, die drückende Schwüle vor Fafners Höhle gelang plastisch unter geschmeidiger Drohung des Fluches durch die Bläser und der dritte Akt des nunmehr eindeutig späten Wagners geriet zu einem packenden Perforceritt in die verschlungenen Höhen zwischen Feuerbrunst und Brünnhildenfelsen. Auffallend war, dass sich Baleff immer wieder Passagen herauszupicken schien, in denen er forcierte, fast attackierte, um dann wieder den Klang in einen konzentrierten Spielablauf zu entlassen.“

Wiener Staatsoper

Der neue Merker 06.2018, Helene Habermann

Pavel Baleff ließ am Pult die wunderbaren Donizetti – Melodien blühen und war nie zu hart oder zu laut. Das Staatsopernorchester zeigte sich von seiner besten Seite, da den Musikern diese Weise der musikalischen Leitung sehr entgegekommt.

Festspielhaus Baden-Baden

BNN, 13.06.2014, Claus Walters

Voll packender Ausdruckskraft!
Anna Netrebko begeistert im Festspielhaus Baden-Baden
Baleff und die Philharmonie Baden-Baden waren nicht nur ungemein aufmerksamer Partner, sie boten zudem wie bei Overtüren zu Bellini „Norma“ und Verdis „ Luisa Miller“ oder dem Intermezzo aus dem Leoncavallos „Pagliacci“ weit mehr als gekonnte Routine.

Oper Zürich

deropernfreund.de – 20.05.2014 – Katharina Gebauer

„Die Philharmonia Zürich unter der Leitung von Pavel Baleff machte Prokofieffs Meisterwerk zu einem sensationellen Hörerlebnis, wunderschön und facettenreich spielt man die Balkonszene, virtuos und angenehm klingend das Klarinettensolo mit Mandolinen beim Faschingstanz, und auch die Dramatik kommt zum Zug.“

Wiener Staatsoper

Der neue Merker, 01.2017 von Renate Riener

Donizetti, L‘Elisir d‘amore
Pavel Baleff, Orchesterchef in Baden-Baden, lieferte mit den beiden Vorstellungen ein gelungenes Wien-Debüt. Die Philharmoniker folgten ihm brav, er sorgte für einen reibungslosen und kurzweiligen Ablauf. Das Dirigat war sängerfreundlich, dafür wurde der Maestro sogar mit einigen Bravos bedacht, die ihn sichtlich glücklich machten.

Oper Zürich

Oper-aktuell. 05.06.2016

Prokofieff , „Romeo und Julia“ – Balett Zürich

So nahm die Geschichte die tragische Wendung, begleitet von schmerzerfüllten Dissonanzen aus dem Graben, wo Pavel Baleff und die Philharmonia Zürich die rhythmischen und dynamischen Schwierigkeiten von Prokofiews grandioser Partitur mit Bravour meisterten. Bestens disponiert waren die viel beschäftigten Blechbläser, welche mit gleissender Kraft bedrohlich auftrumpften, oft abgefedert vom nachfolgenden, weichen Streicherklang.